Durch die Analyse mit Matomo bin ich einem Pänomen auf die Spur gekommen.
Aus Gründen der email Problematik muss jede Domain, die auf unseren Server liegt, einen MX Eintrag haben.
Macht man dies nicht, gibt es Probleme mit einigen großen email Anbietern wie. z.B. gmx.
Nun habe ich vor Monaten meine eigenen Seiten mit der Search Console von Google untersucht.
Dabei fand ich sagenhaft viele Links, die natürlich erfolglos eine große Mange von Seiten auf der Subdomain mail.domain.de (domain ist hier ein Platzhalter)
erreichen wollten.
Das klappt natürlich nicht und wird mit Fehlern von Google quittiert.
Ich habe lange gerätselt, welche Ursachen das haben könnte.
Denn nirgendwo auf meinen Seiten gibt es diese URLs.
Da kam mit Matomo mit dem Graphen Kanaltypen gerade recht. Man kann in der Auswertung sehen von wo die Zugriffe auf diese Phantom mail.domain.de herkommen.
So wie ich das sehe, scheint es Bots zu geben, die einfach probieren auf der mail subdomain Dinge zu erreichen, die auf anderen Domains durchaus — ohne mail subdomain — gültig sind.
Im Screenshot ist jetzt nur eine halbe Woche betrachtet.
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Meine Gegenmassnahme:
Ich habe in ISPConfig eine Subdomain mail angelegt und ein permanenten Redirect auf die Domain weitergeleitet. Das führt nun einfach auf die Homepage und produziert keine Fehler mehr
Seit 2 Tagen ist dies nun aktiv und offenbar kommen keine neuen mail subdomain Zugriffe mehr.
Ich habe das auch auf den anderen betroffenen Domains so eingerichtet.
Da das Mailsystem selbst Port 80 und 443 nicht tangiert, gibt es naturgemäß damit auch keine Kollision.
Fazit:
Anfangs war ich von Matomo ja nicht so begeistert, da ich das System nun aber konsequent auf ausschliessliche Logfile Analyse basierend aufgesetzt habe und auch die Möglichkeiten der Anonymisierung nutze, konnte ich mich mit den Graphen näher beschäftigen und sagen, das ist wirklich nicht nutzlos und Overhead, sondern sehr nützlich, auch für Hobbyprojekte.
Es grüßt der Tuz. Nachdem ich meinen Laptop erfolgreich mit Linux Kernel 2.6.29 versorgt habe, habe ich mich an das upgrade unseres Root-Servers gemacht. Der lief bis heute noch auch Etch mit einem 2.6.23.rc6 Kernel
Gute Arbeit!

